Australia Zoo (26.5)

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Australien

Jahrelanger Traum endlich erfüllt! Aber leider habe ich Robert nicht getroffen und wir leben nicht Happily ever after 🙁

Für alle die keine Ahnung haben, was der Australia Zoo ist, eine kleine Erklärung: Der Australia Zoo war eigentlich ein Reptilien Wildlife Park, welcher von den Eltern von Steve Irwin betrieben wurde. 1991 hat Steve die Führung dann übernommen und zu dem Zeitpunkt war der Park schon viel größer als zum Start und ungefähr 100 Krokodile haben in ihm ein zuhause gefunden.
Hier hat Steve dann seine Frau kennengelernt, Terri. Terri hat den Reptilien Wildlife Park besucht als sie in Australien war, gebürtig ist sie aus Oregan. Zusammen haben sie den Australia Zoo gegründet.

1992 heirateten die beiden dann und bekamen zwei Kinder, Bindi in 1998 und Robert in 2003.

2006 ist Steve dann tragischer Weise durch einen Stachelrochen ums Leben gekommen.

Bis zum heutigen Tag führt die Irwin Familie den Australia Zoo weiter.

Mein Tag startet früh morgens, da wir natürlich zur Eröffnung um 9 Uhr da sein wollten. Mit dem Zug hat man ca. 1 1/2 Stunden gedauert. Also bin ich um 6 Uhr aufgestanden, hab mich fertig gemacht und mir einen Uber zum Bahnhof geholt. (Ich musste gerade nachgucken was nochmal Train Station auf deutsch heißt…)

Naja, um kurz nach sieben bin ich also in die Bahn gestiegen, wo ich dann Madita getroffen habe. Verständlicher Weise waren wir beide sehr müde, weswegen die Hinfahrt recht unspektakulär war. Von der Beerwah Station gab es dann einen Shuttle zum Australia Zoo und somit waren wir um 20 vor neun am Zoo.

Tatsächlich waren wir auch die ersten in der Schlange und somit auch die ersten im Zoo, was gibt es Besseres! Und natürlich hatte ich schon einen Plan, was wir uns zuerst angucken und wo wir hinmüssen.

Zuerst sind wir also zu Roberts Reptilien Haus gegangen, ohne Robert zu sehen 🙁 und auf dem Weg dahin sind wir schon an den amerikanischen Alligatoren vorbeigekommen (MAMA! Neben denen hast du dich gesonnt?!)

Im Reptilien Haus wir haben sehr viele schöne und spannende Schlangen gesehen (und eine Echse, die mich an etwas anderes erinnert hat…).

Danach ging es dann an den dicken, fluffy Wombats vorbei und in den Vogelgarten von Grace und von da aus ging es direkt ins Känguru Gehege und natürlich wurde dann wieder Kängurus gestreichelt!!! Ganz toll! Ich liebe Kängurus einfach.

Und dann ging es zum Koala Walk-through! Ein Traum. Der Koala walk-through war so aufgebaut, dass es ein eingezäuntes Gehege ist, mit vielen Bäumen und die Zoowärter gehen morgens durch das Gehege und stellen Schilder an die Bäume in denen die Koalas sitzen. An einer Stelle konnte man dann einfach einen Koala streicheln! (Unter Aufsicht eines Wärters)

Danach ging es dann nach South East Asia und der erste Gedanke der in meinen Kopf gekommen ist „Wow sind die Gehege hier riesig!“ Besonders ist mir das Elefanten Gehege aufgefallen

Was ich ebenfalls toll fand war, dass der Tiger, der im Zoo lebt, blind ist. Er wurde vor vielen Jahren gerettet und dann hat er Prothesen in seinen Augen.

Die ganzen Saltys (Salzwasser Krokodile) Die im Zoo leben wurden von Steve in den 80er/90er gerettet, da sie als „Problem Krokodile“ betitelt wurden, nachdem sie zum Beispiel mal ein Hund gefressen haben oder Ähnliches. Damit sie aber nicht getötet werden mussten, hat Steve sie gerettet und in seinen Zoo gepackt was ich persönlich eine sehr schöne Alternative finde.

Natürlich haben wir uns auch die Wild Life Warriors Show angeguckt, bei dem erst ein paar Vögel gezeigt wurden (nicht ganz so spannend) dann ein paar Schlangen (mehr spannend) und zum Schluss gab es die Crocodile Show. Diese wurde von Chandler Powell, also Bindis Ehemann gemacht.

Die Show war sehr sehr informativ, da sie erklärt haben wie man mit Schlagenbissen umgeht, sich vor Saltys schützt und vieles mehr.

Nachdem wir dann auch jedem Tier persönlich hallo gesagt haben, ging es aus dem Zoo raus und ins Wildlife Hospital. Hier konnte man nochmal viel darüber lernen, wie man Koalas und ähnliche Tiere am besten schützen und unterstützen kann.

Um 16 Uhr ging es dann zurück zur Bahnstation und somit auch zurück nach Brisbane. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Zoos, aber im Australia Zoo habe ich mich echt wohl gefühlt. Die Gehege waren groß, man konnte viel über stark gefährdete Tiere lernen und wie sie versuchen, durch züchten im Zoo diese am Leben zu erhalten (Die Tiere werden dann im Normalfall auch wieder in die Wildnis entlassen) und über Steve Irwins Mission im generellen.

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